Zum Beispiel: Bü… Bü… Bündnerfleisch :-)

Bündnerfleisch ist seit Anfang letzter Woche in aller Munde. 🙂
Oder:
Politiker können lachen und verstehen Spaß. Man muss dazu aber ins Nachbarland Schweiz gehen. 🙁

In einer Sitzung des Bundesrats in Bern verlas der Schweizer Finanzminister und Bundesrat Hans-Rudolf Merz einen Text, den er nicht verstand. Es ging um die Tarifeinreihung von gewürztem Fleisch – Zollbestimmungen beim Import von gewürztem Fleisch. Ob der verklausulierten Amtssprache der Zollbehörde verzettelte dieser sich derart, dass er nicht mehr an sich halten konnte und mit seinem Lachen den gesamten Bundesrat ansteckte.

Pfiffige Werbeaktion

Der Verein der Bündner Fleischfabrikanten überlegte nicht lange und nutze die Lachsalve von Merz, um das aus dem Kanton Graubünden stammende Bündnerfleisch zu promoten. Vor dem Berner Gebäude des Bundesrats wurde kostenlos Bündnerfleisch verteilt.

Neben den Bündner Fleischfabrikanten nutzt auch Graubünden die unverhoffte Aufmerksamkeit für sein Kanton. So prasseln gerade Hunderte von „Gefällt mir“s und Kommenatre auf die Facebook-Seite Graubünden nieder.

Tja! So läßt sich ein Verhaspler vermarkten.

(Bündnerfleisch in der Wikipedia)

Print Friendly, PDF & Email

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

6 Replies to “Zum Beispiel: Bü… Bü… Bündnerfleisch :-)

  1. Das war so lustig und ich glaube, dass so eine Werbeaktion, die auf so eine Sache aufgebaut ist, sehr effektiv ist. Sollte man vielleicht mal als neueste Werbestrategie einführen 😉

  2. Echt nettes Video. Ich glaube in Deutschland hätte jede Zeitung den Politiker runter gemacht und dies als einen großen fehler angesehen. Aber das 2. Video bzw. die Aktion den Menschen das Bündnerfleisch zu schenken, war super 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.