Saarländischer Adventskranz

Das muss nun sein! In Kürze ist ja – schon wieder – 1. Advent und die Welt beschafft sich Adventskränze.

Mein Favorit ist der “Saarländische Adventskranz”! Er hat signifikante Vorteile:

  1. Er piekst nicht!
  2. Er nadelt nicht!
  3. Er stinkt nicht nach Harz
  4. Er brennt nicht!
  5. Mann oder Frau kann ihn sich einfach besorgen!
  6. Er schmeckt!

Probiert es aus!

Zutaten:

  • 1 Ring hochwertige Lyoner Fleischwurst
  • 4 Flaschen Maggi

Das ist die absolute Basisausstattung. Ergänzungen sind beliebig möglich. Ich habe mir direkt ein ViererPack Weihnachtsbier dazu gekauft. Bei zusätzlichen Verzierungen kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen: schokoladige Weihnachtsmänner, Engel oder vielleicht doch sogar Tannengrün. ;-)
Saarländischer Adventskranz
Die Herkunft dieses Kranzes liegt im Saarland. Dort liebt man die Kombination Lyoner mit Maggi. Es schmeckt wirklich!

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Theo Huesmann

Theo Huesmann

Eigentümer, Betreiber & Autor bei Notizen für Genießer - gumia.de
Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.
13 Kommentare zu “Saarländischer Adventskranz
  1. @mikel:
    deine Variante ist auch nicht schlecht. Im Laden wurde ich gefragt, ob ich nicht besser EINE große Flasche Maggi kaufen wollte. Die hätten sie auch im Regal. ;-)

  2. Robert Basic hat mich, einen Exilsaarländer, auf dieses Posting hingewiesen. Ich finde es schön, dass dieser weihnachtliche Brauch auch dort in Deutschland, was der Saarländer als “Reich” bezeichnet, Freunde findet.

    Allerdings muss ich sagen, dass die Maggiflaschen nur einen symbolischen Charakter haben, denn Maggi ist bereits in der Lyoner drin (bin ursprünglich Sohn eines Wurstfabrikanten, weiss also wovon ich rede).

    Trotz der allgemeinen Abneigung, die Köche gegen dieses Würzmittel haben, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Maggi richtig dosiert, durchaus wunderbar sein kann. Es verleiht beispielsweise Salatdressings in hömopahtischen Dosen zugegeben eine nussige Note. Lecker! Das ist ähnlich der Methode von Auguste Escoffier , der mit einer Knoblauchzehe einmal durch den Topf zu wedelte, um der Speise den richtigen Pfiff zu geben und sie zu vervollkommnen.

    Den Kommentar von Ludger Freese kann ich nur sekundieren, das Bier muss Karlsberd Urpils sein, der Brauerei, der ich meine Existenz verdanke. Siehe hier: http://www.franztoo.de/?p=394

  3. @Franz:
    Danke für deine Infos. Ich hatte gar nicht gewusst, dass Du aus dem Saarland stammst. ;-)

    Maggiwürze wird oft belächelt, keiner sagt, dass er sie benutzt, aber überall ist sie erhältlich. ;-) Sie hat einen Stammplatz in meiner Küche.

  4. Pingback: Der schwäbische Adventskranz… - Artikel auf gumia.de

  5. Nachdem unser herkömmlicher Adventskranz dem weihnachtlich-nächtlichen Flammenmeer zum Opfer fiel, bekam ich den ultimativen väterlich-saarländischen Tip für künftige Adventskränze…siehe oben!!
    Warum ist mein einge-eifel-tes Hirn nicht selbst darauf gekommen??

    Ich werde ihn etwas der Region anpassen und heimatgetreu 4 Bitburger Stubbis verwenden…Karlsberg möge mir diesen Fauxpas verzeihen!

    Feucht-fröhliche Weihnachten allen Saarländern und Eiflern und solchen, die mal jene-welche waren oder von jenen-welchen abstammen!

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