Restaurants setzen Gäste auf schwarze Liste bei Nichterscheinen

Gastronomen aus Belgien haben kein Einsehen mit Gästen, die Tische reservieren und dann nicht erscheinen. Insbesondere klagt die Top-Gastronomie, in der der Anteil an Tischreservierungen erfahrungsgemäß sehr hoch ist, über Einnahmensausfälle.

Diese wollen die Wirte nicht mehr hinnehmen. Sie spannen Netzwerke untereinander, tauschen schwarze Listen mit Namen nicht erschienener Gäste untereinander aus oder verlangen bei Tischreservierung bereits die Kreditkartennummer.

Das ist ein heißes Thema, das derzeit durch die Gazetten geht. Wenn ich vorab einen Tisch reserviere, den Restaurantbesuch dann aber – aus welchen Gründen auch immer – nicht wahrnehmen kann, rufe ich an und sage ab. Das gebietet der Anstand. Ich würde ja auch nie einen Freund versetzen. Da sagt man ab! Zeitig!

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TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

3 Replies to “Restaurants setzen Gäste auf schwarze Liste bei Nichterscheinen

  1. Das automatische Trackback hat nicht geklappt, also hier von Hand:

    …Das große Problem bei No-Shows ist nach meiner Meinung die Tatsache, dass für den Gast eine Hürde entsteht. Es wird ihm schwerer fallen, wieder zu uns zu kommen. Aber genau das wollen wir doch: Dass die Gäste wieder kommen.
    Ein leeres Zimmer heute bedeutet 60,00 € weniger Umsatz und einen Gast, den ich wegschicken musste – der aber wiederkommen wird sobald es sich ergibt. Aber ein No-Show-Gast, der „sich nicht mehr traut“ wiederzukommen bedeutet…nun ja genau das: Einen verlorenen Gast…

    Mehr dazu gibt’s hier: http://krone-neuenburg.com/blog/index.php?/archives/2007-04-13-No-Show-aber-naechstesmal-gerne-wieder.html

  2. Tja, das ist so eine Sache !
    Ich kann mich erinnern, daß in München vor Jahren, in der „nobel Gastronomie“ auch einmal das Problem entstand.
    Ein Gastgeber reservierte in allen namhaften Restaurants einen Tisch, ließ dann am Abend seine Gäste entscheiden wohin man denn gehen wolle. Einer der Läden hatte dann Glück, die anderens schauten in die Röhre; wenn man weiß, daß in diesen „Gourmet-Tempeln“ ein Tisch nur einmal besetzt werden kann und dazu die Anzahl der Plätze beschränkt ist, entstand dort ein ziemlicher Schaden !
    Ich kann schon verstehen, daß man sich dann etwas einfallen lassen muß.
    An „Großkampftagen“ wie Muttertag oder vor Weihnachten, kann es bei uns auch schon manchmal ärgerlich sein.
    Wenn man einen oder zwei Tische hat, die durch verspätete oder gar keine Absage frei bleiben, und man hätte diese belegen können, ärgert man sich schon !!
    Etwas anderes ist es wenn, bei einer Reservierung eine oder zwei Personen fehlen, das ist leider normaler „Schwund“.
    Wenn ich weiß wie man dieses Problem lösen kann sage ich bescheid, eine Vernetzung halte ich schon mal für sinnvoll, damit man die schwarzen Schafe besser aussortieren kann !

  3. ich habe vollstes Verständnis für derartige Massnahmen. Ich habe vor fast 20 jahren in Frankfurt erlebt, wie eine Gruppe von 21 Personen diese Nummer bei der Buchmesse in der Frankfurter Topgastronomie abgezogen hat.
    Das fand statt bei 5 oder 6 Restaurants. Gesamtschaden also 5 x 21 x ca. 100.00 DM = rund 10.000 DM.
    Die Tische wurde natürlich freigehalten und andren Interessenten abgesagt.

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