Restaurantgutscheine – Erfahrungen

Vor einem halben Jahr schrieb ich über verschiedene Anbieter von Restaurantgutscheinen. Bei den Gutscheinen läßt sich bares Geld sparen, stets nach dem Motto „2 Ma(h)l Schlemmen – 1 Ma(h)l Sparen“. Nun haben wir selbst den Schlemmerblock getestet und waren aus zum halben Essenspreis.

Gutscheine satt
Erworben habe ich den Schlemmerblock für die Region Mannheim / Ludwigshafen (inzwischen ausverkauft). Dabei konnte ich ihn zu einem günstigeren Preis – 15 Euro – erwerben. Überhaupt – so war mein Eindruck – wurden und werden diese Gutscheine, auch die anderer Anbieter, zuhauf in Umlauf gebracht.

Positive Erfahrungen
Bei unseren bisher absolvierten Billigessen gab es in den Restaurants nie Probleme. Egal, ob wir eine gehobene oder gutbürgerliche Küche genossen, stets klappte die Abwicklung einwandfrei. Nur einmal hatten wir doch unterschwellig den Eindruck, kleinere Portionen erhalten zu haben. Was soll’s! Die Besuche kamen uns dennoch so teuer wie ohne Gutschein. Gegessen haben wir aber mehr fürs Geld! Hier noch’n Digestif, da noch’n süßer Nachtisch extra.

Bei Gastronomen nachgefragt
Seit nun 9 Monaten verfolge ich die Gutscheinaktionen und stelle fest, dass in den Auflagen der Restaurantgutscheine die eingetragenen Restaurants einer sehr starken Fluktuation unterliegen. Das ließ mich nicht ruhen und ich fragte die Gastronomen. Die, die mitmachen, sagen: „Wir erhoffen uns Neukundschaft.“ oder, was bedenklicher stimmt: „Wir machen mit, weil es so viele andere auch machen.“ Ehemals beteiligte Gastronomen sagen: „Wir haben keine Neukundschaft gewonnen. Die kommen einmal und dann nicht wieder. Wir führen besser unsere eigenen Aktionen durch.“

Echo in der AHGZ
Auch die AHGZ nimmt die mit Gutscheinheftchen ausgestatteten Billigesser in ihrem Thema der Woche unter die Lupe und hat von Gastwirten ähnliches Feedback erhalten. Sie schildern von bisweilen geizgeilen Gästen, die ganze Familienfeiern auf Gutscheinbasis durchführen wollten.

Kritisches Fazit
Restaurantgutscheine sind eine feine Sache für Restaurantgäste. Es läßt sich dabei gutes Geld sparen. Restaurantbetreiber erhalten durch ihre Beteiligung anfängliche Aufmerksamkeit und können durchaus an umsatzschwächeren Wochentagen Kunden gewinnen.

Da aber die Restaurantgutscheine einen nahezu inflationären Charakter in der Masse ihres Auftauchens annehmen, sind sie m. E. schon gefährlich für die Gastronomie. Die kulinarische Leistung der Gastronomie wird herabgewürdigt. Denn Rabatte machen süchtig nach noch mehr Rabatten. abseits.de nennt Neukunden bringende alternative Aktionen.

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TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

19 Replies to “Restaurantgutscheine – Erfahrungen

  1. Pingback: Jan's Private Blog
  2. Hallo ich bin im Ausendienst und den Onlineverkauf für den Schlemmerblock unterwegs und ich kann das nicht bestätigen, da bei uns die Gastronomen schon anrufen wann sie wieder in den nächsten Block kommen können und auch in Bereiche möchten in die sie eigentlich nicht reingehören.

    Wenn ich beispielsweise den Oldenburger Schlemmerblock nehme und sehe wieviel Bremer Gastronomen eingetragen sind (Bremer Schlemmerblock erschien 15.11.04 vor dem Oldenburger veröffentlicht 25.02.05) spricht das für sich. Zum 2. habe ich Schreiben von Gastronome vorliegen, in denen Sie sich bedanken für die neuen Kunden.

    Ich kann natürlich nur von der Schlemmerblock betreffenden seite schreiben. Mir ist allerdings auch bekannt das das es Mitbewerber gibt die da ein billiges Ding abziehen. und wie es da ist kann ich mir nur denken.

    mfg Jürgen

    1. Wenn ich all das hier lese, scheinen Schlemmerblockbenutzer menschen 2.ter Klasse zu sein. Wir haben ein Schlemmerblock aus Hamburg. Da wir noch einen guten Italiener gesucht haben, haben wir ihn sogar über den Schlemmerblock gefunden. Und da auch ein Hofbräuhaus drin ist, haben wir es als Stammhaus für gutes Bier und Schweinshaxe für uns entdeckt. Es ist nicht so das man nicht wieder kommt. Wir haben aber auch schon Restaurants gehabt, die sind nicht ganz unseren Erwartungen, und die haben wir dank Schlemmerblock nur einmal besucht, und wenn wir in HH unterwegs sind und wollen irgendwo essen, erinnern wir uns am Schlemmerblock, wie was wo gewesen ist. Dadurch kann es kommen, das wir das Restaurant wieder besuchen, auch wen es nicht zu unseren Stammrestaurant gehört. Und eine Vorspeise bestellen wir immer, und teilen garantiert keine Getränke, da ist doch am falschen Ende gespart. Und ich trinke immer großes Bier, meistens auch 2 , unabhängig vom Schlemmerblock !!!!

  3. jeder der ein Geschäft hat kann beurteilen Was geht.
    Gute Produkte mit Qualität gibt es auch nicht mit Rabatt
    Also:Kaufen Wir Gastronomen Billiges, Fragwürdiges, und kurz vor Ablauf des Mindesthaltbar. Dann kann man Viel machen.
    Dafür gibt es auch einen Fleischskandal nach dem anderen.
    Guten appetit

  4. Als Besitzer eines Restaurants im Rheingau,kann ich jeden Kollegen nur warnen sich an dieser Aktion zu beteiligen. Anfangs ist man überzeugt mit dieser Art Werbung direkt an den Gast zu kommen und sein Restaurant richtig darstellen zu können(Leistung, Service etc), bis einem immer mehr klar wird,daß man nur eine bestimmte Klientel Gäste anspricht,nämlich alle, die nur kommen um möglichst billig Gastronomieleistung in Anspruch zu nehmen. EIN WIEDERSEHEN FAST AUSGESCHLOSSEN.Wir gewöhnen die Gäste daran, daß ja alles noch billiger geht.
    Ich bin der festen Überzeugung, daß Restaurantgutscheine eine Katastrophe für die Gastronomie sind, nur gut für die Verlage, die damit gutes Geld verdienen

  5. Aus Sicht unseres Restaurants betrachtet ist die Schlemmerblockaktion ein Übel, bei dem man scheinbar gezwungen wird, mitzuspielen. Der im letzten Jahr zu verzeichnende Rückgang an Kundschaft verwunderte mich.
    Nach Eintrag im Schlemmerblock schwappte förmlich eine Epedemie über unser Restaurant. Eigenartigerweise sehr viele Stammgäste. Ein Gros der Kundschaft kann man nur als Schlickesser bezeichnen. Die rechnen vorher, wie man am günstigsten davon kommt. Bei 90% der Schlemmerblockgäste kann man nicht darauf hoffen, dass z.B. ein Getränk oder ein Dessert nachgeordert wird.
    Auch wird oft ein kleines Getränk noch geteilt.
    Normalkunden hingegen verzehren zu über 60% noch etwas extra. Aus unserer Sicht sind Bonkunden Gäste zweiter Klasse mit sehr hoher Erwartungshaltung.
    Witzigerweise hat sich noch niemals ein Bonkunde bei uns dafür bedankt, dass wir ihm ein Essen geschenkt haben.
    Das Vertriebssystem des Schlemmerblocks sorgt selbst auch noch für eine sprunghafte Zunahme der Verbreitung durch Rabattierung. Von Kunden hörte ich schon, dass sie die Blöcke für unter 10 € erwarben. Dadurch wird nochmals das Niveau weiter gedrückt. Es ist schon ein Unterschied, ob ein Essengehinteressierter den Normalpreis von 25€ bezahlt, oder
    Hein Daddel den Block im Kaufhaus als Prämie für den Kauf von drei Broten als Prämie dazu bekommt. Dadurch werden die Schlickesser noch weiter geschürt.
    Die Gäste sollten sich in Zukunft nicht wundern, wenn sie in Zukunft nicht mehr von Fachpersonal, sondern von peruanischen Hilfsmaurern bedient werden, die sie nicht verstehen. Man wird sehen, wohin dieses Übel führt in Zukunft.
    Sicher werden viele Restaurants versuchen,dieses auch über eine Anhebung der Preise zu kompensieren.
    Auf Dauer kann ein Restaurant aber nicht überleben, wenn 45% unserer Leistungen nicht mehr bezahlt werden.

  6. Hallo,

    also ich bin selber Gastronom und wir machen seit 3 Jahren beim Schlemmerblock und anderen Restaurantgutscheinen mit. Ursprünglich erhofften wir uns dadurch neue Kunden, jedoch tritt dies gar nicht ein, die Gäste mit Gutscheinen kamen überwiegen nur mit Gutscheinen, manche sogar des öfteren. Leider waren dies auch meistens die Gäste, die sich die teuersten Speisen auswählten und sich oft auch beschwerten, weshalb sie das teure Gericht bezahlen mussten, obwohl dies ausdrücklich in den „Spielregeln“ vermerkt war. Zur Zeit machen wir bei diesen Aktionen nur noch mit weil wir mehr oder weniger dazu gezwungen sind, da in dem einen Jahr an dem wir nicht an einer solchen Aktion teilnahmen, der Umsatz um 20-30% sank.

    Ich finde diese Aktionen fraglich, da hauptsächlich der Herausgeber dieser Gutscheine devon profitiert.

    Seit es diese Gutscheine gibt besteht der Großteil unserer Gäste aus Personen denen es nur darum geht günstig zu Speisen und es gibt oft Beschwerden in dem Zusammenhang, da viele zusätzlich darauf bestehen, nach dem Essen noch einen Schnaps oder ähnliches spendiert zu bekommen.

    Ich persönlich würde mich schämen mit einem Gutschein essen zu gehen. Wenn ich gut speisen möchte zahle ich auch den Preis dafür und wenn ich billig satt werden möchte, dann gibt es genug Fast-Food-Läden bei denen man unter 10,- satt werden kann. Dies ist meine Meinung.

    Nach Unterhaltungen mit mehreren Gastronomen weiß ich auch, dass wir nicht das einzige Restaurant sind, dass Probleme mit diesen „Gutscheingästen“ hat. Im folgenden Jahr werden wir auch nicht mehr mitmachen und uns lieber auf Gäste konzentrieren die unsere Qualität und unseren Service seit Jahren zu schätzen wissen.

    „Geit ist nicht geil!“

    Tino G.

  7. Hallo,ich bin auf diese Seite gestossen,da mich
    interessierte,was den andere Leute vom Schlemmerblock halten.Also,ich bin seit Weihnachten
    im Besitz solchen und habe mich anfangs sehr darüber gefreut.In der Zwischenzeit hat sich nach
    einigen Restaurantbesuchen herausgestellt,daß man
    wirklich als Gäste 2.Klasse behandelt wird,sobald man das Wort Schlemmerblock in den Mund nimmt.Ich bin darüber sehr enttäuscht,denn ich hab gedacht
    die Gastronomen wollen sich eher einen guten Namen
    machen,als die Gäste zu vergraulen.Also, bisher konnte ich keines der besuchten Restaurants weiterempfehlen z.B.Service war schlecht und
    unfreundlich,man konnte leider mit Schlemmerblock nicht alles bestellen ,was man wollte oder das
    Restaurant macht auf einmal nicht mehr mit bei dieser Aktion.Traurig,denn wir haben bisher nichts
    gespart,noch positive Eindrücke gewonnen.

  8. Liebe Gastronomen,

    diejenigen von Euch, die der Aktion (und den Schlemmerblockbenutzern)derart negativ gegenüberstehen, sollten sich an der Aktion auch nicht beteiligen! Schon mal was von der selbsterfüllenden Prophezeihung gehört?
    Wir als Schlemmerblockbenutzer (noch) haben da zwei Beispiele:
    Fall 1: Qualität des Essens sehr gut, Bedienung äusserst freundlich. Fazit: wir sind schon zum zweiten Mal (auch ohne Block) in das Restaurant gegangen.
    Fall 2: Qualität des Essens mässig, Bedienung unfreundlich bis feindlich. Fazit: kann man sich wohl denken.

    Denkt mal darüber nach !!

  9. Was mich stört, ist dass die diese Schlemmerblöcke per Telefonwerbung gleich im Fünferblock verticken!

    Was per Telefon vertickt wird, kann nix Seriöses sein!

  10. Also Schlemmerblock hin oder her. Ich persönlich empfinde die „2 Essen – 1x Zahlen“ Gutscheine etwas merkwürdig. Da fragt man sich doch als Gast auch wie seriös das Restaurant eigentlich ist. 50% Rabatt bei einem Essen? Naja – es gibt für alles ein Klientel. Bei Google stößt man diesbezüglich auch auf Yovite.com – das scheint mir für die Gastronomen einen elegantere Variante des Restaurantgutscheins zu sein. Aber es hängt vieles eben auch vom Niveau des Gastronomens ab…

    Jürgen

  11. Guten Morgen,
    aus reinem Interesse hab ich hier durch zufall diese Seite gefunden. Bei uns an der Tankstelle werden diese Blöcke auch verkauft. Euere Meinungen sind sehr interessant.
    Aber lässt eine Frage dennoch aufwerfen: „Wißt ihr überhaupt was ihr wollt?“ Einmal ja ist gut einmal nein ist nicht gut.
    Im großen und ganzen ist doch der Schlemmerblock eine feine Sache, jeder hat was davon. Ich als Hessin kann mir eine Region aussuchen wo ich speißen will und mich nicht so auskenn. Und der Gastronom, wenn er geschäftstüchtig ist, sieht: aha die Dame kommt und möchte zu mir–nein nicht in den Fastfoodladen, sondern zu mir—also was tut er— er ist freundlich, zuvorkommend und gibt mir das Gefühl das ich herzlich willkommen bin. Mal ehrlich welcher Gastronom ist nicht auf Stammkunden angewiesen? Durch den Schlemmerblock kommt ja noch ein weiteres Umfeld dazu. Zumindest gehts hier auch um die Entdeckung der Möglichkeiten— und das ist der Schlemmerblock— eine Möglichkeit.
    Ob Gast oder Gastronom wer sich auf Schlemmerblock einlässt, der weiß was er will— ein neues Restaurant kennenlernen bzw. testen und wie würde ein Gastronom reagieren wenn Michelin´ wieder ein Sternchen zu vergeben hätte ist das nicht irgendwie auch Kundenaufmerksamkeit gewinnen? So ist es praktischer und für die Gäste ein Erlebnis, ob negativ oder positiv—ist doch ganz klar ein Zusammenspiel von gegenseitigem Verhalten. Also die die den Schlemmerblock haben bzw. annehmen, die sollten sich auch an die Regeln halten und die sind klar und deutlich zu erkennen. Was will man denn mehr? Ich find es ist eine super Idee und hat rein gar nix mit dem Nachlassen der Qualität der Restaurants zu tun, im Gegenteil, man kann dadurch sich selbst als Gastronom ja verbessern, bekannter werden. Schließlich gibt es 160 Regionen die beworben werden.
    Was kann denn schöner sein als wenn in Hamburg ein Münchner plötzlich auftaucht und ein Essen bestellt und dann im nächsten Jahr wieder kommt. Und hier und da in der zwischen Zeit zu den Kollegen, Nachbarn oder Umfeld sagt, hey bei dem Restaurant kann man super essen, nette Gastfreundliche Bedienung, ein netter Wirt, gerne wieder, schaut auch mal dort vorbei wenn ihr in der Gegend seid…..
    Danke für euer Interesse
    Marianne

  12. Guten Morgen
    Mit meinem Gasthaus beteilige ich mich jetzt zum dritten mal an der Schlemmerbuch Aktion. Dieses wird auch das letzte mal sein.
    Bei mir werden die Schlemmerbuch Gäste ebenso bedient wie jeder andere Gast. (also keine extra Speisekarte oder nur bestimmte Plätze)
    Die Bedienung ist immer sehr freundlich und es wird immer versucht alle Wünsche zu erfüllen.Trotzdem ist es fast unmöglich, extras wie Vorspeisen und Desserts zu verkaufen, da sich diese Gäste ausschlieslich auf das Minimum beschränken. Das 95% dieser Gäste nur mit dem Schlemmerbuch essen und nicht ohne Buch wiederkommen ist eine Tatsache. Trotz fester Regeln im Buch und auf unserem Gutschein, versuchen ca. 70% der Gäste, diese zu ignorieren.
    (Keine Gültigkeit ohne Reservierung, an Feiertagen erscheinen, Familienfeiern mit mehreren Personen u.s.w.) Diese Liste könnte ich noch lange fortführen. Diese Spielregeln werden einfach überlesen und die Schuld für die Ablehnung des Gutscheins bei einem spontanem Besuch dem Gastronomen zugeschoben. (Weil man ja ein Schlemmerbuch hat, und damit natürlich sofort bedient werden muss!!)
    Das macht oft sehr viel Stress.
    In der Gastronomie gibt es ein Sprichwort: Der Gast ist König!
    Ich würde das noch erweitern auf: so lange wie er sich wie ein Kaiser benimmt.
    Leider ist es so. Es gibt natürlich auch sehr liebe Gäste, die ich hier nicht in den Schatten stellen möchte. Der Prozentsatz ist allerdings nicht sehr groß.

    Der Verlag ist natürlich bemüht, viele Bücher zu verkaufen, in denen viele Restaurants mitmachen. Dazu bieten sie in ihrem Buch ein Bewertung an, bei der man auch einen Preis gewinnen kann.
    Ich habe in drei Jahren weder von einem Gewinner gehört, noch habe ich eine Auswertung der Bewertung erhalten.
    Diese Auswertung würde ja Schwachstellen in meinem Betrieb aufzeigen, die ich natürlich beheben möchte.
    Aber auch auf mehrmalige Anfrage habe ich keine Rückmeldung erhalten.

    Ich kann nur jedem raten, der sich an dieser Aktion beteiligen will, dieses sehr genau zu überlegen.
    Da man bei eigenen Aktionen dann kalkulatorisch sehr zurückstecken muss, kann man keine ordentliche Kundenbindung aufbauen.
    Eine Möglichkeit ist nur ein oder zwei Tage in der Woche zur Einlösung zu gestatten. dafür dann Aktionen am Wochenende veranstalten. ( Buffet Getränkeaktionen Livemusik ect.)
    Begrenzungen auf der Speisekarte sind sehr wichtig.
    Zwei 300g Steaks zum Preis von einem zu verkaufen, von denen ich hinterher auch noch ein drittel entsorgen muss ist völlig unsinnig – war im ersten Jahr bei mir aber sehr oft der Fall. Leider werden oft die größten und teuersten Gerichte bestellt, da sich viele Gäste überschätzen.
    Mein Fazit nach drei Jahren:
    Lieber richtige gastronomische Arbeit leisten und selber Events und Aktionen planen und durchführen als sich von der Schlemmerbuch Aktion überrennen zu lassen.
    Ihre Gäste werden es Ihnen danken.

    Jürgen

  13. Ich stimme den meisten Gastronomen zu. Gutscheineaktionen sind unter Umständen Riskant. Die Quallität hat bei mir nie gelitten.
    Ich findes es fair wenn jeder Gast ein individuelles Angebot bekommt. Das ist gut für Kunden und Gastronom. Geht das? Ja, bei holado. Es ist ein ganz neues Internetportal und sucht dringend Kunden und Gastronomen.
    Geld sparen ja, aber auf faire Weise. Manchmal sogar besser wie ein Gutschein. Ich habs probiert und es war sehr gut! Einfach mal durchklicken.

  14. Liebe Leute ich habe durch den SBL ca 500 Coupon-Einlösungen im Jahr mehr. Davon kommen aus meiner Erfahrung ca 20% wieder in mein Lokal. Da ich den Service darauf gedrillt habe den Adressbon ausfüllen zu lassen wächst meine Kundendatei stätig.
    Habe ich mal einen schlechten Monat schicke ich einen Newsletter los und habe abends 20-30 zahlende Gäste mehr im Lokal.

    der sbl ist für mich eine Marketingaktion. wenn ich zwei Schnitzelgerichte für ca 12 Euro rausgebe und 2 Getränke mit verkaufe habe ich immer noch ein minimales + erwirtschaftet. Minimal aber hey lieber ein bisschen + als den Tisch leer lassen.
    Wenn der Kunde dann wieder kommt und vollzahlen muss pfeif ich doch drauf dass ich mal 3-4 euro warenwert verschenkt habe.

    eine günstigere Werbung kann es für ein Restaurant nicht geben.

    und der Gastronom der ernsthaft meint dass NIEMAND wiederkommt – macht RICHTIG was falsch in seinem Lokal – ABER SO RICHTIG.

  15. Ich nutze den Schlemmerblock auch gerne und habe verschiedene Erfahrungen mit Restaurants gemacht. Aus meiner Sicht weiß der Gastronom auf was er sich einlässt, wenn er das nicht will darf er beim SBL nicht mitmachen. Ich gehöre allerdings nicht zu denen, die dann ein Getränk teilen o.ä. sondern wir nehmen in der Regel dann eher ein Dessert oder Kaffee oder sonstiges dazu und werten für uns den Abend damit dann auf. Auf diesem Weg haben wir auch unser derzeitiges Stammlokal gefunden, wo wir letztes Jahr 3 mal mit und danach 7..8 mal ohne SBL waren.
    Wenn ich allerdings ein minderwertiges Essen erhalte, mache ich für diesen Wirt auch intensiv die passende Mundpropaganda.
    Noch ein Wort zur Reservierung: Im Schlemmerblock wird häufig auf die Notwendigkeit der Reservierung hingewiesen. Wenn ich in ein Lokal komme, das fast leer ist und der Wirt mir erzählt ich muss reservieren, dann ist das einfach lächerlich. Bei einem Erstbesuch einer noch unbekannten Gaststätte rufen wir im Zweifel vom Parkplatz aus an.

  16. Wir hatten im Schlemmerblck 2017 mit unserem Restaurant geworben. Einmal und nie wieder!!!
    Es gab keine Neukunden, die auch ohne Block wiederkamen. Dafür sehr viele, die nur die teuersten Gerichte, meist Rumpsteak, wählten.
    Gastronomen: Finger weg, Ihr bekommt viele Gäste die unglaublich geizig und unverschämt sind,

    1. Darf ich fragen wieviele Besucher sie mit dem Schlemmerblock hatten?
      Wenn es wie bei mir ca 500 Gäste sind und davon NIEMAND wieder kommt dann liegt der Fehler vielleicht auch bei Ihnen ? Es kann nicht sein dass niemand wieder kommt

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