Neue Rubrik Humor & Skurriles

Nun gibt es eine neue Rubrik Humor & Skurriles auf gumia. In die habe ich mal all‘ die Fundstücke abgelegt, die entweder zum Lachen sind oder aber Seltsames beschreiben.

Überhaupt bin ich nicht zufrieden mit meiner Rubrikeneinteilung. Sie ist mittlerweile unübersichtlich . Ich glaube, die Unterrubriken nehme ich wieder raus. Mal sehen…

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TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

One Reply to “Neue Rubrik Humor & Skurriles”

  1. Hallo, über die Rubrikeneinteilung könnte in der Tat mal nachgedacht werden 🙂
    Hier eine kleine Perle, sollte man mal gelesen haben, doch ich weiß nicht wo ich sie platzieren soll.
    Gesetz, Maßregeln gegen die Reblauskrankheit betreffend
    Vom 6. März 1875

    Wir, Wilhelm von Gottes Gnaden deutscher Kaiser, König von Preußen verordnen im Namen des deutschen Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags, was folgt:

    §1
    Der Reichskanzler ist ermächtigt:1. Ermittlungen innerhalb des Weinbaugebietes über das Auftreten der Reblaus anzustellen.
    2. Untersuchungen über Mittel zur Vertilgung des Insekts anzuordnen.

    §2
    Der Anbau aller in Amerika heimischen Reben oder von Kreuzungsprodukten solcher Reben untereinander, oder mit anderen Rebarten ist verboten.

    §3Anweisung für die bei den Reblausbekämpfungsarbeiten in der Rheinprovinz beschäftigten Sachverständigen.

    §3a
    Die Frühstückspause dauert von 9 Uhr 30 Minuten bis 10 Uhr, am Sonnabend beginnt und schließt sie eine halbe Stunde früher. An diesem Tage tritt um 12 Uhr eine weitere Pause von 10 Minuten ein; ebenso kann an besonders heißen Tagen nachmittags eine Pause von 10 Minuten vom Leiter bewilligt werden. Bei Auswahl der Frühstücksplätze ist darauf zu achten, daß durch das Sitzen und Lagern kein Schaden angerichtet wird. Speisereste dürfen nicht liegengelassen werden.

    §3b
    Der Leiter hat dafür Sorge zu tragen, daß zwischen den Mitgliedern der Abteilung und den Arbeitern keine zu große Vertraulichkeit entsteht.

    §3c
    Der Leiter hat geringe Vergehen oder Versäumnisse der Abteilungsmitglieder in angemessener Weise zu rügen. Ein Mitglied der Abteilung, daß sich offener Widersetzlichkeit schuldig macht oder betrunken zum Dienst erscheint, kann von dem Leiter sofort von der weiteren Teilnahme an den Arbeiten für den betreffenden Tag ausgeschlossen werden.

    §3d
    Den Sachverständigen ist untersagt, während der Arbeitszeit Tabak zu rauchen und sich in unnötiger Weise zu unterhalten.

    §3e
    Den Sachverständigen ist es verboten, sich während der Arbeit zu setzen.

    §3f
    Bei Auffindung einer Reblausverseuchung ist jede unnütze Aufregung zu vermeiden.

    §3g
    Außer der sofort abzusendenden telegraphischen Nachricht hat der Leiter noch am gleichen Tag dem Oberleiter schriftlich zu berichten.

    §3h
    Die Herdwächter sollen von den Leitern unter Mitwirkung der Abteilungsmitglieder – von Zeit zu Zeit auch des Nachts – unvermutet beaufsichtigt werden.

    §3i
    Zur Verrichtung der Notdurft ist an geeigneter Stelle innerhalb des Herdes ein einfacher, dem Anstand entsprechender Abort herzurichten.

    §3k
    Der Laufbursche hat sich stets außerhalb der Herdgrenzen aufzuhalten

    §3l
    Die verseucht befundenen Stöcke sind auf irgend eine Weise kenntlich zu machen und zwar möglichst so, daß dies von Unbeteiligten von außerhalb des Weinbergs nicht zu bemerken ist..

    §3m
    Für die Wache ist eine einfache Bretterbude außerhalb der Herdumzäunung herzurichten und zwar tunlichst an einer leicht zugänglichen Stelle, welche zudem eine gute Rundsicht gestattet..

    §4
    Die von dem Reichskanzler mit diesen Ermittlungen und Untersuchungen betrauten Organe sind befugt, auch ohne Einwilligung des Verfügungsberechtigten den Zugang zu jedem mit Weinreben bepflannzten Grundstück in Anspruch zu nehmen, die Entwurzelung einer dem Zwecke entsprechenden Anzahl von Rebstöcken zu bewirken und die entwurzelten Rebstöcke, sofern sie mit der Reblaus behaftet sind, an Ort und Stelle zu vernichten.

    Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem kaiserlichen Insiegel.

    Gegeben Berlin, den 6. März 1875

    Wer Interesse an mehr Geschichten zum Thema Wein hat, sei herzlich eingeladen, auf meiner Homepage http://www.o-ton-produktion.de sich die CD “Weinlesen-Eine literarische Reise durch die Welt der Weine“ anzusehen.
    Die Texte sind von Hermann Hesse, Kurt Tucholsky, Chandra Kurt uvm. Es gibt natürlich auch eine Hörprobe. Sollte jemand noch gute Geschichten zum Thema Wein haben- ich bin für jeden Hinweis dankbar.
    Herliche Grüße
    F. Smesny

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