Kochen zum Abgewöhnen

Von dem Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ scheinen die Programmacher im Fernsehen noch nie etwas gehört zu haben. Da wird auf allen Kanälen gebrutzelt und gerührt, wobei jedes Gericht – oh Wunder – in 25 Minuten Sendezeit fertig ist. Selbst Johannes B. Kerner und Günther Jauch kommen nicht mehr ohne Spitzenköche am Studio-Herd aus.

Die Kocharie hat ihren Siedepunkt erreicht. In „Teufels Küche„, kulinarischer Nachfolger des Dschungelcamps, versucht sich C-Prominenz am Herd eines Sterne-Restaurants. Der Chefkoch ist darüber so entsetzt, daß er sich nur noch in Fäkaliensprache ausdrücken kann. Da kann einem der Appetit vergehen…

[Quelle: Petra Götze in der Berliner Morgenpost]

Bis auf diesen Verweis verzichte ich auf eine ergänzende Kommentierung.

Nachtrag
Wolfram Siebeck, der übrigens auch mal Fernsehkoch war, äußert sich ebenfalls zur höllischen Küche in seiner ZEIT-Kolumne. Der Artikel heißt „Big Brater“ und ist abgelegt in einer Rubrik mit dem bezeichnenden Namen „Abgründe“. 😉

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

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