Koch-Communities contra Gastronomie

Wie ich am 2. November 2004 berichtete, liegen zur Zeit Kochbörsen und Koch-Communities voll im Trend. Anstatt in Restaurants zu gehen, treffen sich Gleichgesinnte in Kochgemeinschaften zum Kochen am heimischen Herd. Denn alleine Kochen ist ja bekanntlich doof und langweilig.

Nun wendet sich abseits.de an seine Kollegen aus der Gastronomie. Sie sollen sich dem Trend stellen, agieren und nicht nur über die unliebsame Konkurrenz mosern. Gerhard Schoolmann ermuntert die Gastronomen in seinem Bericht, den Wünschen der Kochwilligen mit ergänzenden Angeboten zu folgen. Insbesondere werden Kochkurse, Kochschulen und Mietkochangebote genannt.

In der Tat sind im Zuge erfolgreicher und populärer Fernsehköche bereits viele Kochschulen enstanden, die von Gastronomen betrieben werden. Etliche Restaurantköche bieten ihre Dienste parallel als Mitköche, oft verbunden mit Catering-Leistungen, an. Der Trend zur Veränderung hat in der Gastronomie begonnen. Aber auch in der Zukunft muss sie lernen, ihre Dienstleistungen variationsreicher und vor allem dichter am Kunden zu platzieren. Man muss buchstäblich zum Kunden hin gehen.

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

One Reply to “Koch-Communities contra Gastronomie”

  1. Der Artikel ist zwar schon ein paar Jahre alt, jedoch wohl immer noch sehr aktuell, sonst hätte ich ihn gar nicht gefunden.
    Abseits.de ist wirklich ne gute Seite, die unsere steht dem jedoch in nichts nach. Gerade für Existenzgründer haben wir viele gute Infos, damit das neue Business nicht sofort in die Hose geht.

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