Griechenland-Reise: Preisniveau in Taverne, Bar, Kafenion & Markt

Griechenland-FlaggeWährend unseres diesjährigen Nordwest-Griechenlandurlaubs hatte ich ausreichend Gelegenheit, das Preisniveau zu studieren.

Hier nun die Preisliste:

  1. Oliven, Feta, Tsatsiki, Tomaten- und Bauernsalat, Gebackenes, Frittiertes… (Vorspeisen): 2 bis 4 €
  2. Fleisch-, Eintopfgerichte & Aufläufe: 5 bis 7 €
  3. Teller voll Melone: 1 bis 2 €
  4. offener Wein: 2,50 bis 4 € (Karaffe 1/2 l), 5 bis 8 € (Karaffe 1 l) für Weiß- & Rotwein, 2 bis 3,50 € für Retsina
  5. Bier (zumeist Amstel, Mythos oder Heineken; 1/2 l): 1,80 € bis 3,50 €
  6. stilles Wasser: 0,50 € (1/2 l-Flasche), 1 bis 1,50 € (1 1/2 l-Flasche)
  7. griechischer Kaffee (Mokka): 0,90 € bis 1,80 €
  8. Frappé, ein griechischer Eiskaffee: 1,50 e bis 2,50 €
  9. Löslicher Kaffee (Nescafe, immer auf der Karte): 1 € bis 2 €
  10. Filterkaffee: wenn erhältlich, dann teuer, um die 2 € bis 3 €
  11. Getränke (Cola, Sprite, Limo, zumeist in Dosen): 1 € bis 2 €
  12. Zigaretten: 2,50 € für 20er Schachtel
  13. Sprit: 1,12 € bis 1,29 € für 1 l Bleifrei
  14. (Super-)Marktpreise: Markenartikel teils doppelt so teuer wie in D

Generell läßt sich sagen

  1. Geht man in Touri-Orten ein Gasse abseits des Mainstreams oder in benachbarte Dörfer, purzeln die Preise für Speis und Trank teils rasant. Das ist eine altbekannte Weisheit. Die Masse machts dennoch nicht. Die Qualität leidet nicht!
  2. Die Hauptspeisen werden mittlerweile meist mit Pommes, Kartoffeln oder Reis sowie etwas Salat (meist tomate) angeboten.
  3. Die angebotenen Weine sind trotz der niedrigen Preise als Essensbegleitung sehr gut trinkbar.
  4. Stilles Wasser wird teilweise direkt zum Essen gereicht. Ich weiß noch, vor 5 Jahren gabs Leitungswasser kostenlos in Karaffen.
  5. Tomaten bestellen! Am besten Tomatensalat. Der unterscheidet sich vom Bauernsalat nur durch den fehlenden Feta, kostet aber nahezu nur die Hälfte.
  6. Griechen trinken vermehrt Bier, das teurer als Wein, aber erschwinglich ist.

Meine Tavernentipps

  • Geht in die Tavernen essen, in denen die Bedienungen an der Straße NICHT aggressiv um Gäste werben.
  • Geht ruhig an / in die Küche und fragt, was heute frisch ist. Spätestens bei der Bestellung erfährt man, dass die Speisekarte nur das mögliche Angebotsspektrum der Küche enthält. Die tägliche Verfügbarkeit ist dadurch noch nicht garantiert.
  • Bestellt beim Essen Vor- und Hauptspeisen im Verhältnis Gästezahl + 1/2 x Gästezahl. Das reicht vollkommen.

Habe ich was vergessen?
Hat jemand weitere ergänzende oder abweichende Erfahrungen?

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

10 Replies to “Griechenland-Reise: Preisniveau in Taverne, Bar, Kafenion & Markt

  1. In Griechenland wird in den letzten Jahren nicht nur vermehrt (leichtes) Bier verkonsumiert, sondern vor allem auch Whiskey. Abgefülltes Wasser wird meistens serviert, weil die TouristInnen dies wünschen oder das normale Leitungswasser so stark gechlort ist, dass jedes Zahnweißmittel vor Neid erblasst. Ansonsten einfach bestellen, das gibt es auch weiterhin kostenlos (wenn nicht – Riesenaufstand machen).
    Der klassische Bauernsalat besteht aus Tomaten, Paprika, Gurken, Zwiebeln, Schafskäse und vor allem Olivenöl und nicht nur aus Tomaten mit Käse. Je nach Größe der Taverne und Abgeschiedenheit wird der aber mit den Zutaten hergestellt, die gerade vorhanden sind.

    Tavernen mit Essensschildern sollten möglichst auch gemieden werden – ansonsten gilt natürlich die goldene Regel in Griechenland dorthin zu fahren wo es weniger touristisch ist – dort ist dann auch das Essen besser 😉

  2. Bekommt man ja Fernweh…
    Meiner Erfahrung nach, war Fisch in Taverne & Co. unverhältnismäßig teuer, was mich bei einem Mittelmeeranreiner schon wundert. Aufpassen muss man auch an schön gelegenen Plätzchen. Da wird ab und zu mal Cuvert fällig…
    Bei mir fällt Urlaub diese Jahr leider aus :o|

  3. Ein Verbesserungsvorschlag meinerseits wäre es, zusätzlich die Gepflogenheiten bezüglich Trinkgeld zu erwähnen.

    Die kulturellen Unterschiede sind da sehr weit gefächert: in manchen Ländern zählt es als Beleidigung ein Trinkgeld zu geben, in anderen Ländern kann bis zu 50% on Top usus sein. Wie das in Griechenland gehandhabt wird, weiß ich nicht.

    Ausserdem wäre es von Vorteil, ein paar Floskeln in regionstypischem Dialoekt bzw. auch allgemein in Griechisch zu kennen. Das zeugt von Interesse und man wird mehr als Gast und weniger als Tourist behandelt.

    Das mit dem gechlorten Wasser ist mir auch schon passiert – selten so weiße Zähne gehabt 😉

  4. Gegen die Preise kann man wirklich nichts sagen! Wenn hier nur auch alles so preiswert wäre…;) Griechenland steht definitiv auf der Auswahlliste für den nächsten Urlaub!

  5. Wir waren im letzten Jahr mit griechischen Freunden an der Küste bei Lefkada etwas abseits vom Tourismus und waren ein bisschen erstaunt über die nicht übertriebenen, aber schon recht hohen Preise.

    Landschaft, Meer und Leute haben aber für vieles entschädigt.

  6. Naja, wenn die Preise 2008 schon so waren, dann werden sie jetzt bestimmt nicht viel teurer, wenn nicht sogar billiger sein! Mit der Finanzkrise und allem…ich fahr dieses Jahr auch nach Griechenland und werds rausfinden 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.