Food Psychologie in Restaurants

Wir essen, weil wir Hunger oder Appetit haben. Und das Auge isst bekanntlich mit. Aber es gibt noch die Psychologie, die unser Essverhalten beeinflusst. Oft unbewusst.

Brian Wansink, Ernährungspsychologe an der University of Illinois, untersucht beruflich das Konsumentenverhalten und hat erstaunliche Untersuchungsergebnisse über das Essverhalten in Restaurants zusammengetragen. Fazit: „Das Essverhalten ist steuer- und somit manipulierbar!“

Hierzu zwei Kostproben:

  1. Ein ausführlich und blumig beschriebenes Gericht suggeriert beim Gast qualitativ hochwertigen und kalorienreicheren Geschmack. Auf der Speisekarte klingt Omas Original Sahnetorte nach Hausrezept besser als eine nüchterne Sahnetorte. Wansinks Studie ergab, dass Restaurants bei bewusstem Einsatz sprechender Produkt-Labels den Umsatz steigern können. [Artikel zur Studie als PDF-Download]
  2. Schmale lange / hohe Gläser dämpfen die Trinkfreude der Gäste. Oder umgekehrt: Ein Gast meint, weniger im Glas zu haben, wenn dieses – bei identischem Volumen – niedrig / tief und breit ist. [Artikel zur Studie als PDF-Download]

Man sollte also nicht nur nach seinem Bauchgefühl gehen. Wer mehr über Wansinks Food Psychologie erfahren möchte, dem empfehle ich die Website www.foodpsychology.com. Ernährungspsychologie ist ein ernsthaftes Forschungsgebiet. Bei der Behandlung von Übergewichtigen und Einhaltung von Diäten ist ihr Einsatz von hoher Bedeutung.

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

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