Der Kampf gegen Binge-Drinking

Auf der Insel schrillen die Alarmglocken. Der Kampf gegen Binge-Drinking geht in die 2. Runde. Nun ergreifen Großbritanniens Bierbrauer selbst die Initative und beabsichtigen, auf Bierflaschen Aufschriften anzubringen, die auf Gefahren für die Gesundheit hinweisen, so wie wir sie auf Zigarettenschachteln bereits kennen. Das berichtet Spiegel Online.

Warnhinweise auf Flaschen ab November
Vorreiter ist Großbritanniens führender Bierbrauer Scottish & Newcastle, u. a. Brauer der Marke Fosters. Die Warnhinweise werden den genauen Alkoholgehalt in der Flasche und tägliche Grenztrinkwerte – getrennt nach Männern und Frauen – enthalten.

Was ist Binge-Drinking?
Als Binge-Drinking bezeichnet man das schnelle unkontrollierte Saufen bis zum Umfallen. Solche Trinkexzesse nehmen immer mehr zu, und die Trinkgemeinde wird immer jünger. Vor allem Großbritannien hat damit zu kämpfen. Vor allem Frauen und Jugendliche werden in Aufklärungskampagnen zum „verantwortungsvollen Trinken“ angehalten. Der volkswirtschaftliche Schaden wird in Großbritannien auf 9,75 Milliarden Euro für alkoholbedingte Krankheiten und „Blau machen“ zuzüglich 10 Milliarden Euro für Reparaturkosten von alkoholbedingten Sachschäden beziffert.

Weitere Berichte
Die Ärzte Zeitung schreibt umfassend über Binge-Drinking in Großbritannien. Die Medizinauskunft erkennt eine problematische Entwicklung in Deutschland. Telepolis schreibt über Besäufnisse mit Folgen.

Nachtrag: siehe auch meinen Beitrag „Das Alkopopsteuergesetz ist obsolet!„.

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

One Reply to “Der Kampf gegen Binge-Drinking”

  1. Das Binge-Drinking, das ja vorallem bei Jugendlichen vorkommt verstehe ich so, dass dies zum einen aus dem Dazugehörigkeitsdrang erfolgt und zum anderen auch viel Leichtgläubigkeit dazu gehört. Viele Jugendliche unterschätzen einfach die Tatsache, dass zuviel Alkohol auf einmal sehr negative Folgen haben kann. Es kommt natürlich auch aufs Bier drauf an, ob dies ein Hefeweizen ist oder eher ein extrem alkoholreduziertes Bier. Wir mir bekannt geworden ist gibt es nämlich kein total alkoholfreies Bier. Der Alkoholgehalt ist dort halt soweit gedrosselt, dass er bei normalen Genuss so gut wie unbedenklich ist.

    Bei den Alkopops kommt vorallem hinzu, dass man den Alkohol kaum rausschmecken kann und durch süsslichen Geschmack eher zum Trinken verführen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.