Das zukünftige Raucherrestaurant

So oder ähnlich werden Raucher wohl bei einem Rauchverbot speisen. 🙁

Auch bei -2 Grad Celsius ist es angenehm warm im mit Heizaffen beheizten Pavillon.

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

16 Replies to “Das zukünftige Raucherrestaurant

  1. So sollte es auch sein – warum sollten auch Nichtraucher reglementiert, in dunkle Ecken geschickt oder vor Toiletten Platz nehmen müssen? Zigaretten müssen draussen geraucht werden, ganz logisch.

  2. Sie müssen ja dort nicht speisen – so lange sie beim Essen ihre Stinkedinger auslassen, dürfen sie sich’s frei aussuchen.
    Mann, wär‘ das schön! Aber noch ein weiter Weg…

  3. Naja, in 5 Jahren+x ist das so selbstverständlich wie Kinos die längst rauchfrei sind, und wo kein Raucher das verlangen hat zu rauchen und einfach aufs Filmende wartet.

    Und ich möchte nicht wissen wie brachial die Kinoeinbußen wären, wenn man das rauchen dort nicht verboten hätte. Die raucher würden alle qualmen, und die meisten Leute deswegen bleiben, und lieber zuhause gucken (so wie man heutzutage eher zuHause, als mit Qualm in der Kneipe ist).

    Aber die Tabaklobby ist einfach zu stark, und noch zuviele Menschen und Wirte glauben dass es Umsatzrückgänge geben würde, die es bisher nirgends geben hat, die es nicht in Deutschland wird, wobei die Besuchszahlen eher leicht steigen werden.

  4. Ich hab’s grad gestern mit einem Freund diskutiert. Ich hab nämlich viele Raucher zu Freunden, da seh ich das eher als andere, daß die süchtig sind (ein striktes Verbot hilft da nicht – zudem einige wirklich aufhören wollen und sich damit schwer tun) und irgendwo will ich mit denen ja auch noch hingehen können. Wenn es Lokale gibt, die strikt rauchfrei sind und andere, in denen man rauchen kann, das wäre in Ordnung.

  5. Naja, wenns nun rauchfreie, und Rauchlokale gebe, hilft das zunächst einmal den Angestellten nicht, desweiteren was glaubst du wohl welches Lokal deine rauchenden Freunde besuchen werden wollen? Logisch das Rauchlokal. Und entweder du gehst dann mit, und atmest den Mist ein, oder bleibst zuHause, was ja nicht Sinn der Sache ist.

    Und bei nem Rauchverbot für alle Lokale, können es sich die Raucher die aufhören wollen, wirklich abgewöhnen (oder weniger rauchen), und die Leute werden zudem nichtmehr in Raucher- Nichtraucher getrennt, was ja schwachsinn ist. Außerdem kann ja jeder Raucher weiterhin rauchen, er muss halt nur kurz vor die Tür.

    Was sollen denn die ganzen Raucher machen die aufhören wollen, dann letztlich, weil sie ja immer noch süchtig sind, doch ins Raucherrestaurant gehen, und Aschenbescher vorgesetzt bekommen? Wenn es überall gleich rauchfrei ist, hilft ihnen das enorm, und sich werden schonmal nicht zum rauchen verführt.

    Wir brauchen ja auch keine Raucher- und Nichtraucherkinos getrennt. Einfach rauchfrei, und danach kann jeder Raucher in der Kneipe immer noch entscheiden wann er zum rauchen vor die Tür geht.

  6. Erstmal gibt es unter den Angestellten viele Raucher. Die stört der Rauch dann nicht. Zweitens müssen sie ja keine Angestellte in einem Raucherlokal sein.

    Bei einem Rauchverbot für alle, können Raucher, die wenig rauchen, auch nicht rauchen. 😉 Manche schaffen es tatsächlich, sich von heute auf morgen das Rauchen abzugewöhnen, aber es gibt viele, die sich schwer tun. Nicht wegen der Verführer, sondern weil sie süchtig sind. Und bei einem schwer Süchtigen ist es gesundheitsgefährdend, wenn er sofort aufhören soll.
    Und soziale Kontakte wegen des Rauchens aufzugeben, das kann nicht sein. Da werden die Süchtigen erst recht zum Glimmstengel greifen.

    Bloß weil meine Rauchfreunde ins Raucherlokal gehen, bleib ich nun wirklich nicht daheim. Es ist nur ein Kettenraucher dabei, die anderen rauchen mehr oder minder „dezent“.

  7. Also das ist ja dumm; wir haben 5 Millionen Arbeitslose, da kann man sich nicht aussuchen wo man arbeitet! Und warum soll jemand, nur weil er Spaß am Barkeepern, oder Kellnern hat, giftigen Stoffen ausgesetzt werden?

    Wer muss denn soziale Kontakte aufgeben? Das hat doch null komma nix mit dem Rauchen zu tun?

    Mir ist egal ob jemand 1, 10 oder 100 Zigaretten raucht – ich will nicht rauchen, sonst wär ich ja selber Raucher! Und ich bezweifle das ein süchtiger in der Kneipe – da er ja ständig nen Aschenbecher vor sich hat – „dezent“ rauchen kann, er wird dort ja grad zum Kettenrauchen animiert! Im Kino rauchen Raucher ja auch 90 Minuten nicht, in der Kneipe (wo andere Leute essen und trinken wollen) hingegen schachtelweise – da stimmt doch irgendwas nicht!

    Es muss ja keiner mit dem Rauchen aufhören der nicht will, aber die, die wollen, denen wird es erleichtert!

    Natürlich gibt es unter Gastronomie-Angestellten auch Raucher – genau wie in Büros oder sonstwo. Aber wie in Büros können selbstverständlich auch Angestellte aus Lokalen dann draussen rauchen; und 70% der Angestellten im Gastgewerbe wollen ein Rauchverbot, zudem es immer Angestellte gibt, die nicht rauchen, und die müssen ja auch vor ihren rauchenden Kollegen geschützt werden. Und es ist wirklich kein Problem für 20s vor die Tür zu gehen.

    Wie gesagt, wir brauchen keine schwachsinnige Unterteilung in Raucher- und Nichtraucher. Wie in Kinos rauchfrei, und dann kann jeder entscheiden wann er zum rauchen rausgehen will.

  8. schwachsinnig finde ich die ganze diskussion zu diesem thema. als ob wir nicht andere, viel weitreichendere themen und umweltaspekte zu berücksichtigen hätten, die vorallem auch der individuelle gesundheit viel schädlicher sind als passivrauchen. nur ist es halt einfacher beim naheliegenden zu bleiben. Oder? Zum Beispiel der Co2 ausstoss, der einen grossen einfluss auf den treibhauseffekt ausübt und uns somit alle angeht, wird durch das zigarettenrauchen nicht wirksam beeinflusst. die diskussion ums rauchen ist in vollem gange! und somit kann sich die politik jetzt erstmal ruhe gönnen. taktisch extrem geschickt -und wir fallen fast alle drauf rein. super medien wirkung, in aller munde, aller ablenkung. echt gelungene, aktion das volk zu beschäftigen und vom wesentlichen abzulenken. die politiker haben durch dieses thema endlich „luft“, sich strategien zu überlegen, wie sie den wirtschaftsstandort retten und uns gleichzeitig glauben machen können, dass dies uns allen dienlich ist. so bestreiten sie ihren wahlkampf ohne etwa angepriesene gesundheits- od umweltschutzmassnahmen jeh wirkungsvoll umsetzen zu müssen. sollen doch die raucher rauchen zum beispiel auch in raucherrestaurants und nichtraucher, die ganz ohne rauch sein wollen, können in die wohl bald mehrheitlich vorhandenen, nichtraucherlokale gehen. Aber, wir lassen uns doch nicht entmündigen! Ich bin übrigens seit drei jahren nichtraucherin, nach 13 jahren rauchen, und das aus freiem willen.

  9. Ich kanns nicht mehr hören: „Ich kann nicht aufhören, ich hab Probleme, wenn ich nicht rauche, bei Stress brauch ich ne Zigarette“. Alles Blödsinn. Die Tabakmaffia will es so haben und deshalb wird es in Deutschland noch eine Weile daueren, bis der letzte gemerkt hat, dass er sich und seine Umwelt, sprich Kinder und Freunde, die nicht qualmen, vergiftet. Solange diese Art der Vergiftungsvermarkung offiziell zugelassen ist, wird ein Großteil der Süchtigen sich einen Dreck um die scheren, die es entweder hinter sich haben oder nie damit angefangen haben. Komischerweise funktioniert die Nummer in Italien bereit perfekt: Du gehst in ein Lokal, bezahlst viel Geld fürs Essen, und es schmekt auch noch nachdem, wie es richt. In Deutschland ist es eher fragwürdig, den Inhat des Tellers mit dem der umgebenden Luft zu vergleichen. Geräuchert hält eben länger. Was solls. Einer alleine kanns nicht ändern, aber den Frust kann man sich wenigsten schadstofflos von der Seele schreiben

  10. Das künftige Nichtraucherrestaurant:

    kundenfreie Zone, arbeitslose Kellnerinnen und Kellner (also auch ohne Gesundheitsgefährdung)

    schöne Zukunft!

  11. Ich bin wohl Nichtraucher aber ich finde es ein starkes Stück, dass man Wirten vorschreibt ob Sie einen Gast rauchen lassen oder nicht (Der Gesetzgeber zahlt ja auch nicht die Pacht für die Lokale). Die Lokale die keinen separaten Raucherraum besitzen stehen kurz vor dem Bankrott und da kann man ja die Frage stellen, wo sind jetzt die ganzen Nichtraucher die rauchfreie Lokale wollten?????
    Um es der Rauchenden Bevölkerung es ein wenig leichter zu machen gibt es jetzt Portale wie http://www.raucherlokale-hessen.de in denen man Lokale findet wo man noch rauchen kann bzw. separate Raucherbereiche anbieten.
    Eine Frage soll noch gestattet sein, jetzt sind es die Raucher auf die man losgeht, was kommt als nächstes??????????
    Ist das Demokratie!!

  12. Ich habe diese Dinger noch vor keinem Restaurant und vor keiner einzigen Kneipe gesehen. Bei uns wird munter vor der Tür weitergeraucht. Die Raucher versperren einem den Eingang 🙁 Eine Frage zu deinem Blog: verbindest du in diesem Blog“Rauchen“ mit „Genießen“? Im Prinzip würde ich dir recht geben, aber neben kulinarischem und Kaffee sollte „Rauchen“ nicht eingereiht werden.

  13. Schön sieht das wahrlich nicht aus. Aber was soll man machen. Es ist keine Freiheitsberaubung oder ähnliches. Rauchen ist nunmal schädlich. Als Nichtraucher hat man das Recht diesen gefährlichen Qualm „nicht“ einzuatmen.
    Soweit ich weiss sind wir in Europa eines der wenigen Länder, die dieses Verbot auch konsequent durchsetzen. Schaut mal nach Süd-Ost-Europa.

  14. Rauchen in Tschechien (eine schöne Alternative zu provisorischen Raucherzelten – noch dazu kosten Zigaretten dort nur die Hälfte):

    „Dabei sind die Tschechen keineswegs fanatische Raucher. In Umfragen sagen mehr als die Hälfte der Gasthausbesucher, dass sie ein rauchfreies Lokal bevorzugten. Doch niemals würden sie Rauchfreiheit akzeptieren, die ihnen von der Obrigkeit aufgezwungen wird. Eine Reporterin von Radio Prag suchte verzweifelt nach eingefleischten Nikotingegnern, fand sie aber nicht einmal in einem der wenigen Nichtraucherlokale. Stattdessen bekam sie zur Antwort, dass hier Toleranz herrsche und die Entscheidung doch in den Händen der Lokalbesitzer bleiben solle. Zuletzt brach sie die Suche ab und zog daraus den Schluss: «Das absolute Rauchverbot nach dem Vorbild anderer Länder ist vielleicht doch nicht anwendbar.»

    aus:
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Willkommen-im-Raucherparadies-Tschechien/story/25245278

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