BtG 2007 in Hamburg: in der Küchenwerkstatt

So! Nun ist Blog trifft Gastro 2007 beim gemütlichen Part angelangt. Wir sind in der Küchenwerkstatt und warten auf das Essen. 🙂

Küchenwerkstatt

Netterweise stellt dieses Mal Thorsten seinen Schlappi mit UMTS Flatrate zur Verfügung. Merci…

Weitere Infos zum diesjährigen Blog trifft Gastro, insbesondere zur heutigen Kaffeeverkostung bei J.J. Darboven, folgen.

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

6 Replies to “BtG 2007 in Hamburg: in der Küchenwerkstatt

  1. Ich hatte für 9 wichtige Geschäftskunden einen Tisch für 19 Uhr bestellt. Die Leute kamen aus dem ganzen Bundesgebiet und hatten seit 13 Uhr in einem Meeting gesessen. Um es einfacher zu machen, hatten wir in dem Restaurant ein Menu vorbestellt. Um 19.15 waren wir da. Um 21 Uhr fragte einer meiner Gäste, wie es sein könne, dass wir nach 1,5 Stunden noch immer nichts zu essen hätten? Darauf der Kellner: Ich zähle 2. Wir: Wie bitte? Er: Es sind zwei Stunden. Darauf wir: Das macht es nun auch nicht besser. Um 21.15 Schließlich die Vorspeisen. Statt 9 kommen nur 8. Die Küche habe sich verzählt. Ich verzichte natürlich. (Übrigens ist die Rinderbrühe max. lauwarm. Die eingelegten Gelatine-Bonbons lösen sich nicht auf. Eklig und ungenießbar) Als um 22.15 immer noch nicht das Hauptgericht serviert ist, gehe ich diskret in die Küche, um mich zu beschweren, ernte aber Unverständnis. Meine Gäste haben seit 13 Uhr nichts außer ein paar Keksen beim Meeting bekommen, sollten ja ab 19 hier essen. Unsere Bitte, wenigstens etwas Brot und vielleicht Butter zu bringen, bleibt unerhört. Ebenfalls findet es der Kellner den ganzen Abend über unnötig, auch nur ein einziges Mal einem der Gäste Wasser nach zu schenken. Um 22.2o (!)kommt der Hauptgang. Höchstens lauwarm. Ein Kunde hatte das Fisch-Risotto ohne Pilze bestellt. Er bekommt es (wie alle) mit Pilzen. Eine Kundin fragt, ob das Fisch-Gericht garantiert ohne Fleisch sei, das sie nämlich nicht esse. Der Kellner sagt ja, es sei mit Aal. Tatsächlich aber entpuppt sich das weißliche Fleisch als Hähnchen, welches mein Gast säuberlich aussortiert – wie auch der Herr mit den Pilzen. Ich frage den Kellner, ob er es nicht auch etwas stark fände, nach über drei Stunden Wartezeit lauwarmes essen zu servieren. Er sagt, dies sei „ein Restaurant auf der Gourmetschiene“ – da müsse man schon etwas Zeit mitbringen. Und außerdem: Er sehe nur leere Teller, da könne es ja wohl nicht so schlimm gewesen sein. Ich erkläre ihm, die Leute seien so hungrig, die hätten jetzt auch Döner mit Mayonaise gegessen… Daraufhin tritt er ab, kommt aber zornig wieder und erklärt mir vor meinen Gästen, er sei zwar der Kellner, aber nicht mein HiWi. Ich beruhige den etwas hysterischen jungen Mann. Ich habe ihn nicht so bezeichnet und mein Respekt vor Menschen würde es mir verbieten, jemanden als Hiwi zu bezeichnen oder zu behandeln. Ich sei allerdings aus anderen Restaurants „auf der Gourmetschiene“ in der Tat einen anderen Service gewohnt. Schon allein eine kleine Entschuldigung oder ein amuse gueule aus der Küche hätten vollkommen ausgreicht. Die Rechnung beträgt viele hundert Euro. Ich zahle erst einmal nicht, quittiere aber unter Vorbehalt. Das soll sich erst einmal ein Jurist ansehen. Auf jeden Fall: Das Ambiente ist großartig, der Wein war gut. Das Essen unwürdig und der Service ist indiskutabel. Wahrscheinlich bedeutet der Name „Küchenwerkstatt“, dass hier noch kräftig geübt wird. Allerdings sollte man dann das üppige Preisniveau senken. PS: Ich hatte auch schon einmal eine gute Erfahrung beim Mittagstisch. Der scheint für die Crew der Küchenwerkstatt leichter zu bewältigen als ein Menu für ein Geschäftsessen von neun Personen.

  2. @Andreas:
    Deine Eindrücke kann ich nicht bestätigen. Unser Essen in der Küchenwerkstatt war vorzüglich, siehe hierzu Guidos Bericht (bitte etwas nach unten scrollen).

    Wir hatten einen Raum im ersten Stock für 12 Personen vorab reserviert. Der Service und das Essen waren einwandfrei. Allenfalls die Wartezeiten zwischen den Gängen waren m. E. ein wenig zu lang. Diese wurden uns aber mitgeteilt und mit einem vollem Haus begründet. Da wir in gemütlicher privater Runde zusammen saßen, war dies für uns an dem Abend kein Problem.

    Von meiner Seite gibt es keinerlei Beanstandungen.

  3. Nach bislang drei (oder vier) Besuchen in der Küchenwerkstatt kann ich Andreas‘ Schilderung ebenfalls nicht einmal ansatzweise nachvollziehen. Das soll nicht heißen, dass dort keine Fehler gemacht werden können, aber in dieser Massivität und Häufung? Da würde auch ein schlechter Tag als Begründung nicht ausreichen.
    Sorry, aber der Bericht klingt mindestens danach, als würde er an entscheidenden Stellen Lücken aufweisen. Zur Kommunikation gehören ja bekanntlich immer zwei Seiten. Darüber hinaus kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bei so massiven Problemen in einer so großen Runde nicht die Serviceleiterin hinzugezogen wurde.

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