Sind Blogger käuflich? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich von der Aktion “Bloggers in Amsterdam” las. Aber worum geht es eigentlich?
Der Reise- & Tourismusverband der Niederlande und Blogads.com, ein bekannter amerikanischer Blogwerbeplattformvermakter, haben sich eine besondere Werbeaktion ausgedacht. Der holländische Reise- & Tourismusverband versucht, Touristen in das Land zu locken. Das ist schließlich ihr Job. Nun holen sie sich nicht Journalisten ins Land, die dann im Nachgang über die Vorzüge eines Urlaubs in Holland berichten. Nein!
Sie engagieren 25 Blogger – auch kulinarische Blogger wie 101 Cookbooks oder SliceNY.com – und quartieren diese 5 Tage lang in 5-Sterne-Hotels in Amsterdam ein. Reise, Kost und Logie werden vom Veranstalter komplett bezahlt. Für diese Leistung müssen die Blogger schon auch zahlen. Sie bloggen auch nicht. Sie zahlen mit ihrer Blogpopularität.
Die Regeln für Bloggers to Amsterdam im Einzelnen.Ich schreibe sie in gekürzter deutscher Fassung:
Leistungen an die Blogger
- kostenloser Hin- und Rückflug nach Amsterdam
- kostenlose 5-tägige Übernachtung in 5-SterneHotels
- Touristik-Card I amsterdam Card, die kostenlose Transporte und Eintritte beinhaltet
Und nun die Leistungen, die die Blogger zu erbringen haben, teils erstaunlich:
- Bloggen über die Vergnügungstour ist
untersagtnicht zwingend! [Sorry! Zunächst falsch übersetzt] - Blogger werden interviewt über diese Tour zwecks späterer Online/Offline-Vermarktung seitens des Reise- & Tourismusverbandes
- holland.com erhält für einen Monat einen Premiumwerbeplatz auf den Blogs.
- Für ein Jahr muss das “Bloggers in Amsterdam” Logo auf den Blogs prangen und auf holland.com verlinken
Auf jeden Fall ist es mal eine andere Aktion, die da Ende Februar 2006 in Amsterdam stattfindet. Hierzulande ist man in der Bloggerwelt auf der unendlichen Suche nach Blondinenwitzen, man sieht sich am juristischen Pranger oder an Klowänden. Man diskutiert wieder einmal, ob Blogger mit Journalisten verglichen werden können oder sollten. Mal sachlich, mal agressiv.
All das ist bei der Aktion Bloggers in Amsterdam egal. Man erkennt, dass Blogger mittlerweile Meinungsmacher sind und – ähnlich zu Journalisten – Informationen an die Öffentlichkeit tragen. Das wird hier genutzt. Es entwickelt sich was! Das ist gut so!
Quelle ist sliceny.com von Adam, der bald nach A’dam fliegt.
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Der Beitrag Blogger auf bezahlter Vergnügungstour vom 04. Februar 2006 20:33 Uhr in Kategorie/n Vermischtes wurde bisher 4.482-mal gelesen.
Tags: Blogs







Großartige Aktion, die Du da gefunden hast. Weisst Du wer die Idee hatte? Kam der Anstoß von Bloggern?
Der Reise- & Tourismusverband der Niederlande und Blogads.com, ein bekannter amerikanischer Blogwerbeplattformvermakter, sind die Initiatoren der Aktion. Der eigentliche Anstoß ging wohl sogar von blogads.com aus, siehe http://www.bloggersinamsterdam.com/blog/2006/01/the_deets.html.
Ähm, wie bitte? 1 Monat bzw 1 Jahr Werbung und *werweißwielange* Vermarktung des Interviews gegen 5 läppische Tage Amsterdam? Auch Blogger sollten sich nicht unter ihrem Wert verkaufen…
Lg
Sonja
[...] Quelle: Notizen für Genießer – gumia.de [...]
Bezahlte Touren für Blogger
Was man von Journalisten kennt, hält nun auch bei Bloggern Einzug. Wie Notizen für Geniesser berichtet, haben sich der Reise- & Tourismusverband der Niederlande und BlogAds.com eine für die Blogosphäre noch ziemlich spezielle Werbeaktion namens &…
[...] Diese Regeln findet man bei Gumia.de übersetzt, wenn einer des Englischen nicht so mächtig sein sollte. Gerhard berichtet ebenfalls darüber und vergleicht die Story mit bezahlten Bier-Journalistenreisen nach Belgien. [...]
[...] Rund um die City findet man unglaublich viele erstklassige Cafés, Restaurants, Hotel-Restaurants, Imbissbuden und Kioske, in denen man etwas Essbares bekommt. Zumeist sind die angebotenen Speisen äußerst lecker. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass sich eine andere Qualität nicht bezahlt machen würde und der Laden somit die hohen Mietpreise für die Verkaufsräume aufbringen könnten. Während des gesamten Aufenthalts haben wir immer gut gegessen – egal wo. Sehr lecker sind die Speisen zumeist in den vielen argentinischen Steakhäusern. Zudem gibt es praktisch jede andere Form der Gastronomie: jeder findet das, was ihm gefällt … in Amsterdam gibt es alles von indischen oder chinesischen Restaurants bis hin zur Fritten-Bude oder dem Döner-Laden. Grundsätzlich gilt: das Restaurant, der Imbiss, bei dem viele Leute anstehen muss gut sein ïŠ Wir haben uns die ganze Reise an diesen Grundsatz (vielen Dank an dieser Stelle an den Portier des Hotels für diesen super Tipp!) gehalten und sind damit sehr gut gefahren – insbesondere auch, was die Preise angeht. Diese sind nämlich ziemlich gesalzen! Wenn man aber z.B. einige Steakhäuser in einer Straße findet, so lohnt es sich auch, die Preise zusätzlich zu vergleichen … dann kann man je nach Budget das optimale Restaurant finden. Sowas ist typisch Amsterdam! [...]
[...] Damit positioniert sich Holland auf eine sehr moderne Art im Internet und versucht hier neue Wege zu wählen. Die Webseite ist auch eine Konsequente Fortsetzung von der Blogger Aktion, die Anfang 2006 gestartet wurde: Blogger auf bezahlter Vergnügungstour. [...]