Beobachtungen zu Kommentarspam

Anfang Oktober 2008 hatte ich mein Blog auf die aktuelle WordPress-Version, inzwischen 2.6.3, hochgeschraubt. Ich hatte berichtet.

Linkattribut nofollw
Die WordPress-Software setzt in den Kommentaren bei jedem Website-Link standardmäßig das Attribut nofollow hinzu, das die Backlink-Indexierung seitens der Suchmaschinen unterdrückt. Probehalber ließ ich dieses Attribut für etwa sieben Wochen stehen.

Und was war die Folge? Ab der dritten Woche verstummte der automatische Kommentarspam fast völlig. Zwar schlugen Spammer aus Russland, Bulgarien, Serbien und den USA auf, senften aber keine Kommentare oder Trackbacks ab. Die Kommentarspamabwehr Akismet hatte fast nix zu tun.

Seit etwa zehn Tagen habe ich nun das Attribut nofollw wieder entfernt. Hilfe leisten hier diverse WordPress Plugins. Ich verwende hierfür das Plugin Dofollow von kimmo.suominen.com/sw/dofollow. Die Konsequenz läßt der Kommentarspam nicht lange auf sich warten. Seine Intensität ist momentan erträglich, nimmt aber wieder von Tag zu Tag zu.

manuelle Keyword-Spammer in den Kommentaren
Ein weiteres Problem sind – nun wieder häufiger auftretende – Kommentatoren, die mit Keywords kommentieren und meist auf Werbeseiten verlinken. Hier behalte ich mir die Entfernung des Kommentarlinks oder gar die Löschung derartiger Kommentare vor.

Heute habe ich daher ein weitere Spamabwehr in den Kommentaren eingebaut, die eben diese Keywordspammer abhalten soll. Ich habe nun den Namen des Kommentators von einem gesetzten Backlink getrennt. Der Backlink enthält nun einen einheitlichen und neutralen Linktext. Wer dies ebenfalls in seinem Blog umsetzen möchte, dem empfehle ich zur Verwendung den folgenden php-Code unter nopaste.php-q.net/41377. Weitere Infos hierzu kann man bei Robert nachlesen: WordPress: Name von Link trennen.

Mal sehen, ob diese Maßnahme hilft.

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TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

5 Replies to “Beobachtungen zu Kommentarspam

  1. Bis jetzt hatte ich (*klopf auf Holz*) noch keine größeren Probleme mit Spamming. Die Automatisierten Kommentare greift Akismet zuverlässig ab. Und obwohl wir keine „nofollow-links“ benutzen kommen Spamversuche sehr selten vor. Falls doch mache ich mir einen Spaß daraus, das Keyword durch mehr oder weniger lustige Suchbegriffe zu ersetzten. Eine gute SEO-Agentur sollte schließlich auch unter Begriffen wie „***-Verlängerung“ gefunden werden 😉

  2. Hi,
    Uhm, ich bin grad ein wenig verwirrt. Ich bin auf diesen Eintrag durch die Refererliste meiner WP Stats gekommen, und da ich hier nirgends einen link zu meinem Blog ausmachen konnte, der die Referer erklären würde, hab ich mir mal den Quelltext angesehen – und siehe da; zwischen zwei Javascriptcodes befindest sich ein Codeschnippsel mit einem Link zu meinem WP Stats-Plugin. Wie kommt’s?

    Grüße

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