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	<title>Kommentare zu: Benimm im Gourmet-Restaurant</title>
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	<description>Blog zu Themen Essen &#38; Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events, Humor &#38; Skurriles ...</description>
	<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:17:05 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Guido</title>
		<link>http://gumia.de/benimm-im-gourmet-restaurant/#comment-42780</link>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 23:52:26 +0000</pubDate>
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		<description>Tja Theo,

"Whatever lavish event your company is planning, be it conference, Christmas Party,  etc. we will make your event a success for you, and a memorable one for your participants."

Ich denke auch, dass es ein unvergesslicher Abend bei euch im Wohnzimmer werden wird. ;-)

Btw. sch&#246;n, auf diese Weise auch noch den eindrucksvollen Kommentar zu Stil und Etikette gelesen zu haben. Eine ausf&#252;hrliche Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat. Aber ich lache NIE heimlich jemanden aus ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja Theo,</p>
<p>&#8220;Whatever lavish event your company is planning, be it conference, Christmas Party,  etc. we will make your event a success for you, and a memorable one for your participants.&#8221;</p>
<p>Ich denke auch, dass es ein unvergesslicher Abend bei euch im Wohnzimmer werden wird. <img src='http://gumia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Btw. sch&#246;n, auf diese Weise auch noch den eindrucksvollen Kommentar zu Stil und Etikette gelesen zu haben. Eine ausf&#252;hrliche Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat. Aber ich lache NIE heimlich jemanden aus &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Sisi Modise</title>
		<link>http://gumia.de/benimm-im-gourmet-restaurant/#comment-42687</link>
		<dc:creator>Sisi Modise</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 14:10:41 +0000</pubDate>
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		<description>Dear Sir/Madame

I would like to book a table, details as follows:
No. of guests:2
Date: Friday 9th Feb '07
Time: 7:30 pm
Please confirm by e-mail, latest Thusday afternoon.

Thank you

Reagrds
Sisi Modise</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dear Sir/Madame</p>
<p>I would like to book a table, details as follows:<br />
No. of guests:2<br />
Date: Friday 9th Feb &#8216;07<br />
Time: 7:30 pm<br />
Please confirm by e-mail, latest Thusday afternoon.</p>
<p>Thank you</p>
<p>Reagrds<br />
Sisi Modise</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MicK</title>
		<link>http://gumia.de/benimm-im-gourmet-restaurant/#comment-24010</link>
		<dc:creator>MicK</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2005 16:21:37 +0000</pubDate>
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		<description>kartoffeln nur deshalb nicht mit rostfreien messern schneiden, weil es frueher mal rostende messer gegeben hat, ist ungefaehr genauso sinnvoll wie mit einem modernen auto 6km/h zu fahren, weil es ja frueher mal ein pferdefuhrwerk gegeben hat.
und ein "stets" zu deckendes messer NICHT zu benutzen ist ungefaehr so sinnvoll, wie ein modernes, kraftstoffsparendes auto mit einem 200 liter tank auszuruesten und "stets" vollzutanken, dann aber sehr "fein" nur die haelfte davon zu nutzen - zwar mehr benzin zu verbrauchen, wegen des hoeheren gewichts an bord, aber das muss die "feinheit" ja schon wert sein, oder?
vielleicht ist ja diese art von "etikette" nur eine andere definition fuer "fortschrittsablehnung"... passt jedenfalls zum deutschen volkscharakter...
eines tages werden wir hoffentlich den spruch "wir haben die erde von unseren kindern nur geborgt!" verstehen lernen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>kartoffeln nur deshalb nicht mit rostfreien messern schneiden, weil es frueher mal rostende messer gegeben hat, ist ungefaehr genauso sinnvoll wie mit einem modernen auto 6km/h zu fahren, weil es ja frueher mal ein pferdefuhrwerk gegeben hat.<br />
und ein &#8220;stets&#8221; zu deckendes messer NICHT zu benutzen ist ungefaehr so sinnvoll, wie ein modernes, kraftstoffsparendes auto mit einem 200 liter tank auszuruesten und &#8220;stets&#8221; vollzutanken, dann aber sehr &#8220;fein&#8221; nur die haelfte davon zu nutzen - zwar mehr benzin zu verbrauchen, wegen des hoeheren gewichts an bord, aber das muss die &#8220;feinheit&#8221; ja schon wert sein, oder?<br />
vielleicht ist ja diese art von &#8220;etikette&#8221; nur eine andere definition fuer &#8220;fortschrittsablehnung&#8221;&#8230; passt jedenfalls zum deutschen volkscharakter&#8230;<br />
eines tages werden wir hoffentlich den spruch &#8220;wir haben die erde von unseren kindern nur geborgt!&#8221; verstehen lernen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Uwe Fenner</title>
		<link>http://gumia.de/benimm-im-gourmet-restaurant/#comment-23853</link>
		<dc:creator>Uwe Fenner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2005 09:14:34 +0000</pubDate>
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		<description>Wissen Sie, woher es kommt, dass etikette-bewusste Menschen Kartoffeln niemals schneiden? Ich sage es Ihnen, zumal ich in meinen Seminaren  -  ich leite das Berliner Institut f&#252;r Stil und Etikette Hildegard von Heyne  -  erkannt habe, dass die meisten Menschen das nicht mehr wissen. Und doch werden diejenigen, die Kartoffeln mit dem Messer schneiden, von jenen, die eine gute Erziehung genossen haben und folglich die Kartoffel nur mit der Gabel zu durchtrennen pflegen, immer noch heimlich ausgelacht. Und das, obwohl mancher "Stiltrainer" beruhigend sagt: "Heutezutage darf man Kartoffeln ruhig schneiden". 

Nun, erlaubt es, was gef&#228;llt; man muss es nur mit Anstand, mit dem Herzen und mit Charme tun. Und doch gibt es die kleinen Unterschiede, an denen man erkennt, ob jemand sich auskennt. Und den wirklichen feinen Mann und die Dame von Welt erkennt man eben daran, dass sie und er eben gerade  n i c h t  die Kartoffel mit dem Messer schneiden.

Wie kommt das?: 
Fr&#252;her waren (heute auch manchmal noch) die Messergriffe aus Silber. Die Klingen nat&#252;rlich aus Stahl. Das sind sie auch heute noch. Allerdings: in alten Zeiten waren diese Stahlklingen nicht rostfrei. Solche Esswerkzeuge habe ich sogar noch bei uns zu Hause in den 50er Jahren erlebt. Gro&#223;e Messer mit silbernen Griffen und nicht rostfreien Stahklingen. Sie hatten den Nachteil, dass man diese rostenden Klingen mit Ata und einem Korken bearbeiten musste, um sie zu s&#228;ubern. In die Sp&#252;lmaschiene h&#228;tten sie nat&#252;rlich auch nicht gedurft, aber die wurden sowieso erst in jenen Jahren erfunden. Diese rostenden Messerschneiden hatten aber auch einen immensen Vorteil: Sie schnitten viel besser als ihre rostfreien Pendents, die es freilich l&#228;ngst gab. Deswegen waren diese alten Messen mit ihren nicht rostfreien Klingen als Tafelmesser bei uns zu Hause sehr beliebt, und da es bei uns nur noch wenige Exemplare davon gab, meine Mutter hatte n&#228;mlich zwischenzeitlich die meisten alten Messer mit einer praktischen neuen rostfreien Stahlklinge versehen lassen, kam es oft vor, das einer meiner Br&#252;der oder ich kurz vor dem Essen um den Esstisch herumgingen und heimlich die Messer so tauschten, dass der unbeobachtete Messertauscher zum Essen dann sein Lieblings-, n&#228;mlich das nicht rostfreie Messer an seinem Platz liegen hatte.

Aber was haben diese alten Messer damit zu tun, ob man Kartoffeln schneidet oder nicht?  -  Sehr viel; denn h&#228;tte man mit einem Messer mit nicht rostfreier Stahlklinge eine Kartoffel  geschnitten, so h&#228;tte diese den &#252;blen Stahlgeschmack des Messers angenommen. Dasselbe galt &#252;brigens f&#252;r Spargel und Fisch und auch f&#252;r das weiche gekochte Fr&#252;hst&#252;cks-Ei, das deswegen nicht "gek&#246;pft" werden durfte. So entstand die Sitte des Eierpuhlens, die Gewohnheit, Kartoffeln mit der Gabel zu zerteilen, so wurde das Fischbesteck erfunden, dessen "Messer"-Klinge ja aus Silber ist (war), wie der Griff, man braucht ja kein scharfes Stahlmesser f&#252;r den Fisch, und so entstand die schreckliche Sitte des Spargelschl&#252;rfens. Und w&#228;hrend sich letztere Sitte, den Spargel mit der Gabel zu nehmen und mit der Hand, die man snchlie&#223;end in mitservierten Fingerschalen absp&#252;lt, nachzuschieben gottlob wegen der damit verbundenen Schweinerei von selbst er&#252;brigt hat, nehmen etikettebewusste Menschen immer noch das Fischbesteck zum Fisch und teilen die Kartoffel (nie kn&#228;tschen!) immer noch vornehm mit der Gabel.

&#220;brigens noch ein Geheimtipp: Das Messer wird zu Hauptmahlzeiten immer mitgedeckt, aber Sie m&#252;ssen es f&#252;r Speisen, bei denen Sie kein Messer brauchen, nicht benutzen. Ja, es gilt sogar eher als fein, zu Frikadellen oder Geschnetzeltem (wenn es denn klein genug geschnetzelt ist) das stets zu deckende Messer n i c h t  zu benutzen.

Herzlichst, Ihr Uwe Fenner, Institut f&#252;r Stil und Etikette Hildegard von Heyne, Berlin  -  http://www.institut-fuer-stil-und-etikette.de  -</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie, woher es kommt, dass etikette-bewusste Menschen Kartoffeln niemals schneiden? Ich sage es Ihnen, zumal ich in meinen Seminaren  -  ich leite das Berliner Institut f&#252;r Stil und Etikette Hildegard von Heyne  -  erkannt habe, dass die meisten Menschen das nicht mehr wissen. Und doch werden diejenigen, die Kartoffeln mit dem Messer schneiden, von jenen, die eine gute Erziehung genossen haben und folglich die Kartoffel nur mit der Gabel zu durchtrennen pflegen, immer noch heimlich ausgelacht. Und das, obwohl mancher &#8220;Stiltrainer&#8221; beruhigend sagt: &#8220;Heutezutage darf man Kartoffeln ruhig schneiden&#8221;. </p>
<p>Nun, erlaubt es, was gef&#228;llt; man muss es nur mit Anstand, mit dem Herzen und mit Charme tun. Und doch gibt es die kleinen Unterschiede, an denen man erkennt, ob jemand sich auskennt. Und den wirklichen feinen Mann und die Dame von Welt erkennt man eben daran, dass sie und er eben gerade  n i c h t  die Kartoffel mit dem Messer schneiden.</p>
<p>Wie kommt das?:<br />
Fr&#252;her waren (heute auch manchmal noch) die Messergriffe aus Silber. Die Klingen nat&#252;rlich aus Stahl. Das sind sie auch heute noch. Allerdings: in alten Zeiten waren diese Stahlklingen nicht rostfrei. Solche Esswerkzeuge habe ich sogar noch bei uns zu Hause in den 50er Jahren erlebt. Gro&#223;e Messer mit silbernen Griffen und nicht rostfreien Stahklingen. Sie hatten den Nachteil, dass man diese rostenden Klingen mit Ata und einem Korken bearbeiten musste, um sie zu s&#228;ubern. In die Sp&#252;lmaschiene h&#228;tten sie nat&#252;rlich auch nicht gedurft, aber die wurden sowieso erst in jenen Jahren erfunden. Diese rostenden Messerschneiden hatten aber auch einen immensen Vorteil: Sie schnitten viel besser als ihre rostfreien Pendents, die es freilich l&#228;ngst gab. Deswegen waren diese alten Messen mit ihren nicht rostfreien Klingen als Tafelmesser bei uns zu Hause sehr beliebt, und da es bei uns nur noch wenige Exemplare davon gab, meine Mutter hatte n&#228;mlich zwischenzeitlich die meisten alten Messer mit einer praktischen neuen rostfreien Stahlklinge versehen lassen, kam es oft vor, das einer meiner Br&#252;der oder ich kurz vor dem Essen um den Esstisch herumgingen und heimlich die Messer so tauschten, dass der unbeobachtete Messertauscher zum Essen dann sein Lieblings-, n&#228;mlich das nicht rostfreie Messer an seinem Platz liegen hatte.</p>
<p>Aber was haben diese alten Messer damit zu tun, ob man Kartoffeln schneidet oder nicht?  -  Sehr viel; denn h&#228;tte man mit einem Messer mit nicht rostfreier Stahlklinge eine Kartoffel  geschnitten, so h&#228;tte diese den &#252;blen Stahlgeschmack des Messers angenommen. Dasselbe galt &#252;brigens f&#252;r Spargel und Fisch und auch f&#252;r das weiche gekochte Fr&#252;hst&#252;cks-Ei, das deswegen nicht &#8220;gek&#246;pft&#8221; werden durfte. So entstand die Sitte des Eierpuhlens, die Gewohnheit, Kartoffeln mit der Gabel zu zerteilen, so wurde das Fischbesteck erfunden, dessen &#8220;Messer&#8221;-Klinge ja aus Silber ist (war), wie der Griff, man braucht ja kein scharfes Stahlmesser f&#252;r den Fisch, und so entstand die schreckliche Sitte des Spargelschl&#252;rfens. Und w&#228;hrend sich letztere Sitte, den Spargel mit der Gabel zu nehmen und mit der Hand, die man snchlie&#223;end in mitservierten Fingerschalen absp&#252;lt, nachzuschieben gottlob wegen der damit verbundenen Schweinerei von selbst er&#252;brigt hat, nehmen etikettebewusste Menschen immer noch das Fischbesteck zum Fisch und teilen die Kartoffel (nie kn&#228;tschen!) immer noch vornehm mit der Gabel.</p>
<p>&#220;brigens noch ein Geheimtipp: Das Messer wird zu Hauptmahlzeiten immer mitgedeckt, aber Sie m&#252;ssen es f&#252;r Speisen, bei denen Sie kein Messer brauchen, nicht benutzen. Ja, es gilt sogar eher als fein, zu Frikadellen oder Geschnetzeltem (wenn es denn klein genug geschnetzelt ist) das stets zu deckende Messer n i c h t  zu benutzen.</p>
<p>Herzlichst, Ihr Uwe Fenner, Institut f&#252;r Stil und Etikette Hildegard von Heyne, Berlin  -  <a href="http://www.institut-fuer-stil-und-etikette.de" ></a><a href='http://www.institut-fuer-stil-und-etikette.de'>institut-fuer-stil-und-etikette.de</a>  -</p>
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