Bedrohte kulinarische Wörter

Wer kennt Mundraub, Ketwurst, Gabelfrühstück, Muckefuck oder Lorke?

Diese willkürlich von mir herausgepickten kulinarischen Wörter gehören laut Bodo Mrozek zu den mittlerweile vor dem Aussterben bedrohten deutschen Wörtern. Bodo Mrozek betreibt auf seiner Webseite bedrohte Wörter einen Artenschutz für Wörter, die langsam, aber sicher nicht mehr in alltäglichem Gebrauch sind. Es ist wirklich interessant und aufschlussreich, die rote Liste zu durchforsten.

Am Rande: Den Kniebeißer finde ich lustig. Den kannte ich noch nicht. 😉

Na! Wer kennt denn nun auf Anhieb Mundraub, Ketwurst, Gabelfrühstück, Muckefuck oder Lorke? Bei drei der fünf Begriffe musste ich passen, Googeln half mir dann weiter.

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TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

8 Replies to “Bedrohte kulinarische Wörter

  1. Ich kann Dir sogar sagen, wo Muckefuck ethymologisch herkommt!
    Mundraub kenne ich, wie Thomas, und Gabelfrühstück kann man z.T. in Romanen lesen.

  2. Gabelfrühstück beschreibt Erich Kästner mehrere Male, wohl am schönsten im „kleinen Grenzverkehr“…
    und Muggefugg heißt das auch in der Kurpfalz eher…

  3. Hab mir das Buch „Lexikon der bedrohten Wörter“ von Bodo Mrozek gekauft, da sind noch viel mehr bedrohte kulinarische Begriffe drin, zum Beispiel Sättinggungsbeilage, Griletta, Broiler, Affenfett (Fleischersatzprodukt aus der Mangelzeit, mit Rezept!), Jungesellenfrühstück (=Austern & schlüpfrige Bemerkungen) usw. Sehr informativ und unterhaltsam!

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