Hilfe gesucht! Antiterrorgesetz und Christstollen

Gestern gab’s die ersten Vorboten für das kommende Weihnachten. Die Bäckerzunft macht sich indessen Gedanken, wie sie zum kommenden Weihnachtsfest ihre Christstollen zeitnah und insbesondere in die USA korrekt versenden kann.

Seit Dezember letzten Jahres gilt in den USA ein neues Bioterrorismus-Gesetz für die Einfuhr und den Versand von Lebensmittel. Privatpersonen, die Lebensmittel ins Land schicken, müssen diese vorher sogar bei der US-Gesundheitsbehörde FDA anmelden. Und dieses neue Gesetz beschäftigt nun Deutschlands Stollenbäcker, die alljährlich zu Weihnachten ihre Christstollen backen und teilweise in alle Welt versenden. In den USA wohnen viele deutschstämmige Kunden, die so ein Stück weihnachtliches Heimatgefühl genießen.

Ein 13 Seiten umfassendes Formular in englischer Sprache ist für jede Sendung auszufüllen, unabhängig von der versendeten Menge. Ein Bürokratieaufwand, der die Stollenbäcker in’s Schwitzen bringt. Unterstützung erhalten sie kaum, so sieht der Schutzverband Dresdner Stollen e. V. nicht die Notwendigkeit, Sachsens Stollenbäcker zu unterstützen. Die Anzahl betroffener Bäcker sei angeblich gering, diese sollten sich allein dadurch kämpfen.

(Story via Spiegel gefunden)

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TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

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