Älteste Barpianist der Welt wird 100

Hans Rahner feiert morgen am Ostermontag einen runden Geburtstag, seinen 100. genau gesagt. Eine derartige Meldung ist mittlerweile keine Schlagzeile mehr wert, aber Hans Rahner ist der älteste aktive Barpianist der Welt. Seit 1982 spielt er regelmäßig im Mövenpick im Hamburger Hanse-Viertel auf. Jung fühlt er sich, fit ist er auch. Seine 52 Jahre jüngere Freundin wird es wissen. 😉

Das Hamburger Abendblatt und die Welt berichten ausführlich über die bewegte musikalische Lebensgeschichte von Hans Rahner. Herzlichen Glückwunsch!

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TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

2 Replies to “Älteste Barpianist der Welt wird 100

  1. Schön, dass Sie diesen Beitrag über Hans Rahner brachten. Ich bin seit Jahren mit ihm befreundet, gerade einmal halb so alt wie er. Es ist wunderbar zu sehen, bei allen kleinen körperlichen Einschränkungen, wie fit und humorvoll sein Geist noch ist und wie gut es ihm tut, noch mindestens einmal pro Woche am Flügel im Mövenpick Hanse-Viertel zu sitzen. Eine wahrhaft große Persönlichkeit. Waldemar Grab, Berlin, Traumschiffpianist

  2. Nach langen Jahren, in denen ich an meinen guten Adoptiv-Großvater Hans Rahner kaum dachte und wenn, dann mit sehr schlechtem Gewissen, erfahre ich nun – mehr als 6 Jahre später – dass er 103jährig verstorben ist. Ein wahrhaft biblisches Alter für eine große Persönlichkeit und großartigen Menschen. So manches mal hat er – am Klavier seine Melodien spielend, frei und konzentriert – mit mir über meine Nöte und Freuden gesprochen. Als wir uns 1990 im Möwenpick im Hanse-Viertel unter genau den Umständen trafen, die nahezu 10 Jahre den Rahmen für unsere Bekanntschaft bildeten, hätte ich nicht für möglich gehalten, einen so netten und vollkommen unprätenziösen, interessanten Mann als Großvater wählen zu können. „Ach, wenn ich 60 Jahre jünger wäre, … “ sagte er oft und schmunzelte dabei. Aber es war klar, dass er irgendwann nicht mehr in seiner Wohnung zurecht kommen würde, trotz der Unterstützung, die ihm viele Damen seines Herzens zuteil werden ließen, und dass er dann zu seiner Tochter und deren Familie ziehen würde. „Die Kinder seien ein wenig laut!“ beklagte er sich, als ich ihn anlässlich seines 93. Geburtstages im Möwenpick zum letzten Mal sah.
    Hansel – du wirst mir ewig in Erinnerung bleiben!
    Und danke für Alles!

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