Ältere Menschen kaufen die meisten Äpfel

Menschen ab 50 Jahren, die ohne Kinder leben und hierzulande 45 Prozent der Bevölkerung ausmachen, unterstützen den Absatz von Tafeläpfeln nach Kräften: Von September 2003 bis August 2004 kauften sie die Hälfte der an die privaten Haushalte abgesetzten Äpfel.

Ähnlich gut versorgten sich die Familien, die Kinder haben. Bei einen Bevölkerungsanteil von 30 Prozent kauften sie insgesamt etwas mehr als ein Drittel der Menge. Dagegen griffen die kinderlosen Bundesbürger jüngeren bis mittleren Alters verhältnismäßig spärlich zu. Sie kauften bei einem Bevölkerungsanteil von rund 25 Prozent lediglich etwa 15 Prozent der Äpfel.

Golden Delicious vor allem bei Familien beliebt
Das Verhalten der deutschen Privathaushalte unterschied sich nicht nur in der Einkaufsmenge, sondern auch bei der Wahl der Apfelsorten. So waren Elstar, Boskoop und Cox Orange besonders bei älteren Menschen beliebt. Golden Delicious und Granny Smith wurden von Familien mit Kindern sowie „jungen“ Haushalten ohne Kinder bevorzugt und Braeburn punktete vor allem bei jüngeren Menschen ohne Kinder.

Einmal in drei Wochen neu eingedeckt
Äpfel sind hierzulande vor Bananen und Orangen das beliebteste Frischobst. Bei einer Käuferreichweite von 94 Prozent setzten die Geschäfte von September 2003 bis August 2004 an jeden Käuferhaushalt durchschnittlich 25 Kilogramm Äpfel ab. Fast jede dritte Woche wurden Tafeläpfel neu gekauft, meistens rund 1,6 Kilogramm. Dabei hatten die Bundesbürger im Schnitt 1,29 Euro je Kilogramm zu zahlen.

(Quelle: ZMP-Nachrichten)

Print Friendly, PDF & Email

TheoH

Theo ist leidenschaftlicher Kaffeegenießer & Genussblogger! Er wohnt in Mannheim, bloggt seit 2004 rund um die Themen Essen & Trinken, Kulinarisches, Gastronomie, Events. Ein weiteres Steckenpferd und Betätigungsfeld sind Webdesign, die Blogtechnik rund um Wordpress und Social Media, das Web 2.0. Mehr erfahren Sie hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.